Das ABC einer Solaranlage

Photovoltaik – Wie funktioniert Solarstrom?
Im Grunde ist Photovoltaik ganz einfach. Die baulichen Eingriffe an Ihrem Gebäude sind in aller Regel minimal. Die technische Vorplanung ist jedoch wichtig, damit die optimale Konfiguration für Ihre individuelle Dachsituation bestimmt werden kann.

Fragestellungen hier sind:

Wie ist das Gebäude nach Süden ausgerichtet?
Welche Neigung hat das Dach?
Wo befindet sich das Gebäude geographisch?
In welcher Höhe über NN steht das Gebäude?
Gibt es mögliche Verschattungen?
Wie ist die Dachhaut beschaffen?  

Berücksichtigt man diese und einige weitere Faktoren, erwirtschaftet eine Photovoltaik- Anlage zukunftssicher Erträge.

 

 

Nutzen Sie die Energie der Sonne auf Ihrem eigenen Dach.
Eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach ist nicht nur eine Investition in den Umweltschutz, sondern bringt Ihnen Einnahmen und über den direkten Verbrauch des erzeugten Stroms rentiert sich diese Investition doppelt.

Eine ökologische Investition mit attraktivem Ertrag
Ihre Photovoltaik-Anlage ist mit der Einspeisevergütung und einer sehr genau voraussagbaren Sonneneinstrahlung eine sichere Investition. Die Anlage amortisiert sich innerhalb weniger Jahre, erwirtschaftet aber oftmals weit länger als 20 Jahre hochattraktive Erträge.

Wie gehe ich vor, was muss ich beachten 
Wie Sie am besten vorgehen wenn Sie eine Solaranlage planen Welche Fördermöglichkeiten es gibt und was Sie hinsichtlich des Netzbetreibers, bei der Planung der Anlage selbst und an rechtlichen Umgebungsvariablen beachten müssen, erfahren sie auf den folgenden Seiten...

Betriebsbericht 2014 Photovoltaikanlage Schöntalstrasse
Betriebsbericht 2013 Photovoltaikanlage Schöntalstrasse

8 - Der Netzbetreiber - Der Anschluss Ihres Gebäudes an das öffentliche Stromnetz.
Ihr Anschluss an das öffentliche Netz ist in aller Regel bis 30 kWp Einspeiseleistung, darüber wird ein separater Anschluss notwendig.

Der Netzbetreiber – Ihre Schnittstelle ins öffentliche Netz
Installationsanzeige

Der erste Schritt der Einspeisung wird eingeleitet durch die Installationsanzeige. Die Installationsanzeige wird für Sie durch das durchführende Unternehmen, im Regelfall vom Elektriker gestellt. Installationsanzeige

SMARTmeter, Einspeise- und Verbrauchszähler in einem
Der SMARTmeter, ein kombinierter Einspeise- und Verbrauchszähler, ist die Voraussetzung für die Einspeisung selbsterzeugter Energie ins öffentliche Netz.
Bis 2014 wird dieser flächendeckend in allen Haushalten des Arbon Energie AG Versorgungsnetzes zur Verfügung stehen. Natürlich erweitern wir Ihren Hausanschluss um den SMARTmeter schon vorher, wenn Sie mit Ihrer Solaranlage Strom ins Netz einspeisen wollen.

Technische Anforderungen an den Wechselrichter

Bei dem Wechselrichter ist zu beachten, dass nur 3-polige Wechselrichter zur Einspeisung ins öffentliche Netz zugelassen sind.

Die Unterkonstruktion sollte von einer Fachfirma geplant werden, die sowohl die Systemstatik als auch Themen wie z.B. Marderschutz berücksichtigt.

3 - Wechselrichter
Wandelt den erzeugten Gleichstrom in stromnetzfähigen Wechselstrom um. Ein Solarwechselrichter ist Teil einer Solaranlage. Auf der Eingangsseite befindet sich üblicherweise ein Gleichstromsteller, auf der Ausgangsseite befindet sich ein ein- bis dreiphasiger Wechselrichter und synchronisiert sich automatisch mit dem Stromnetz.
Bitte beachten Sie, dass im Arboner Netz nur dreipolige Wechselrichter zulässig sind. 

4 - Weblog
Die Steuerungseinheit tauscht SOLL- und IST-Daten mit den Überwachungsservern aus. Siehe Leistungsdaten unsere Referenzanlage. Leistungsdaten Referenzanlage

5 - Verbrauchszähler
Dokumentiert den Stromverbrauch des Gebäudes. 

6 - Einspeisezähler
Dokumentiert die Stromproduktion der Photovoltaik-Anlage. 

7 - Verbraucher
Mehr Rendite durch Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms. Über den Eigenverbrauch des produzierten Stroms machen Sie jede Photovoltaik-Anlage noch wirtschaftlicher und sich selbst unabhängig von steigenden Strompreisen und Strommangel.

 

 

1 - Solarmodule
Fangen das Sonnenlicht ein und wandeln es in elektrische Energie um. Wieviel Energie aus der Sonne erzeugt wird, hängt vom Wirkungsgrad der Anlage ab. Der Wirkungsgrad einer Photovoltaik-Anlage bzw. eines Moduls beschreibt allgemein das Verhältnis der nutzbaren Leistung zur potenziell vorhandenen Leistung. Der Wirkungsgrad gibt die Effizienz einer Solarstrom-Anlage bzw. eines Solarstrom-Moduls an.

Monokristalline Module

Monokristalline Module haben durch die gleiche, homogene Ausrichtung der Kristallstruktur einen höheren Wirkungsgrad als polykristalline Module. Je höher der Wirkungsgrad eines Moduls, desto mehr Leistung kann auf bestehender Fläche montiert werden. Durch einen sehr hohen Produktionsaufwand sind monokristalline Module sehr kostenintensiv.

Polykristalline Module

Polykristalline (oder auch multikristalline) Module sind durch die inhomogene Anordnung und die damit verbundene Musterung gut erkennbar. Der Wirkungsgrad polykristalliner Module ist geringer als der von monokristallinen Modulen. Durch den vergleichsweise geringeren Fertigungsaufwand haben polykristalline Module ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Dünnschicht Module

Dünnschicht-Module sind um ein vielfaches dünner und in der Herstellung günstiger als kristalline Module. Sie werden durch Aufdampfen von Silizium auf eine Trägerschicht hergestellt. Der Wirkungsgrad ist deutlich geringer als bei kristallinen Modulen, daher wird mehr Fläche pro Kilowatt-Peak benötigt. Bei speziellen Gegebenheiten erreichen Dünnschichtmodule einen besseren Wirkungsgrad als kristalline Module.

2 - Untergestell

Beim Untergestell ist zu beachten, dass dieses an die geographischen Gegebenheiten wie z.B. Schneelast angepasst ist. 52% der Defekte bei Solaranlagen sind auf die Unterkonstruktionen zurück zu führen. Hierbei sollten für eine lange Lebensdauer Baustoffe wie Edelstahl oder Alu verwendet werden.  

KEV - Kostendeckende Einspeisevergütung 
Das Energiegesetz beinhaltet die KEV, die kostendeckende Einspeisevergütung. Dies ist die Grundlage für die Vergütung der eingespeisten Energie. 
KEV - Wikipedia 

Einspeisevergütung/Einspeisevertrag
Die eingespeiste Energie wird durch Arbon Energie AG vergütet. 
Richtlinien der BG-EE zur Energieübernahme 
Einspeisevertrag mit LGM 
Einspeisevertrag ohne LGM 
Einspeisevergütung Arbon Energie AG

Bewilligungsverfahren
Das Baubewilligungsverfahren für Ihre Solaranlage muss bei der Gemeinde Arbon gestellt werden. Dieses Formular füllt Ihr Architekt, Ingenieur, Elektriker oder der Anlagenbauer aus.

Bewilligungsverfahren ESTI

Ein weiteres Bewilligungsverfahren für Ihre Solaranlage muss beim ESTI gestellt werden. Auch dieses Formular füllt Ihr Architekt, Ingenieur, Elektriker oder der Anlagenbauer aus.
Kriterien zur Beurteilung der Vorlagepflicht von Energieerzeugungsanlagen  
Gesuch um Plangenehmigung ESTI 

VSE Konformität

Die technische Installation muss dem Regelwerk des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen folgen.

Förderungen

Förderungen können Sie vom Bund, dem Kanton Thurgau und der Gemeinde erhalten.
Förderprogramm & Fördersätze Kanton Thurgau 
Förderunggesuch Kanton Thurgau